Daniela Algieri Design Blog

Wie Sie einen Funnel strukturiert aufbauen

Geschrieben von Daniela Algieri | 27.07.26 12:23

 

 

Viele Unternehmen, Coaches und Selbstständige investieren viel Zeit in ihre Website, Social Media und einzelne Marketingaktionen – und erleben trotzdem, dass Anfragen nur sporadisch eingehen. Es werden Beiträge veröffentlicht, Seiten überarbeitet und einzelne Maßnahmen umgesetzt, doch der gewünschte Effekt bleibt oft aus. Häufig liegt das nicht daran, dass das Angebot zu wenig sichtbar ist, sondern daran, dass die einzelnen Marketingaktivitäten nicht in eine klare Struktur eingebettet sind.

Genau hier kommt ein Online Marketing Funnel ins Spiel. Er gehört zu den wirkungsvollsten Systemen, um Interessenten gezielt zu führen und aus Besuchern Schritt für Schritt Kunden zu machen. Statt einzelne Maßnahmen isoliert nebeneinander laufen zu lassen, verbindet ein Funnel Ihre Marketingaktivitäten zu einem klaren, nachvollziehbaren und automatisierten Prozess. Jede Station baut auf der vorherigen auf und führt den potenziellen Kunden kontrolliert zum nächsten sinnvollen Schritt.

Sind alle Elemente eindeutig definiert und sinnvoll miteinander verknüpft, entsteht ein verlässlicher Ablauf, der kontinuierlich für Sichtbarkeit, Vertrauen und qualifizierte Anfragen sorgt. Interessenten werden nicht dem Zufall überlassen, sondern strukturiert begleitet – vom ersten Kontakt über den Vertrauensaufbau bis hin zur konkreten Entscheidung für Ihr Angebot. Genau diese Struktur ist in vielen Unternehmen der entscheidende Unterschied zwischen vereinzelten Anfragen und einem planbaren System zur Kundengewinnung.

Ein strategisch aufgebauter Funnel hilft Ihnen nicht nur dabei, Ihre Leistungen verständlich zu präsentieren. Er sorgt auch dafür, dass potenzielle Kunden an den richtigen Stellen abgeholt werden, relevante Informationen zur passenden Zeit erhalten und Schritt für Schritt Vertrauen aufbauen können. Dadurch entsteht ein Prozess, der nachvollziehbar, professionell und langfristig tragfähig ist.

Wenn Sie Ihren Funnel strategisch aufbauen und sicherstellen möchten, dass alle Bausteine logisch ineinandergreifen, hilft eine strukturierte Analyse, schnell Klarheit zu gewinnen. Sie erkennen dadurch, welche Elemente bereits gut funktionieren, an welchen Stellen Besucher abspringen und wo Optimierungspotenziale liegen. So wird aus einer Sammlung einzelner Marketingmaßnahmen ein durchdachtes Gesamtsystem, das zuverlässig arbeitet.

Ein klar konzipierter Funnel sorgt dafür, dass Ihre Leistungen verständlich präsentiert werden, Vertrauen aufgebaut wird und Anfragen nicht länger dem Zufall überlassen sind. Er schafft Orientierung – sowohl für Sie als Anbieter als auch für Ihre Interessenten. Sie wissen jederzeit, welche Schritte im Prozess vorgesehen sind, und Ihre potenziellen Kunden verstehen klar, was sie erwartet und warum sich der nächste Schritt für sie lohnt.

In dieser Anleitung erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie Ihren eigenen Funnel aufbauen – verständlich erklärt, praxisnah umsetzbar und so strukturiert, dass alle Elemente sauber zusammenspielen. So schaffen Sie die Grundlage für einen Marketingprozess, der nicht nur professionell wirkt, sondern im Alltag auch tatsächlich funktioniert.

 

Was ein Online Marketing Funnel leistet

Ein Funnel ist kein einzelnes Tool, sondern ein abgestimmter Prozess.

Er verbindet mehrere Bausteine zu einem klaren Ablauf:

  • Besucher werden auf ein konkretes Thema aufmerksam
  • Sie tragen sich für ein Angebot ein
  • Sie erhalten strukturierte Inhalte per E Mail
  • Sie entwickeln Vertrauen
  • Sie treffen eine Entscheidung für Ihr Angebot

Ein gut aufgebauter Funnel arbeitet im Hintergrund und sorgt dafür, dass Interessenten systematisch weitergeführt werden.

 

 

Die Struktur eines funktionierenden Funnels


Ein Funnel besteht aus fünf Elementen:

  1. Einstieg über eine Landingpage
  2. Kontaktaufnahme über ein Formular
  3. E Mail Automatisierung zur Begleitung
  4. Angebot mit klarer Handlung
  5. Technische Verbindung aller Bausteine

Wenn diese Struktur sauber umgesetzt ist, entsteht ein stabiler Prozess, der langfristig funktioniert.

 

Wie Sie systematisch Anfragen und Kunden über einen klar strukturierten Funnel gewinnen

 



Der Aufbau eines Funnels in 9 Schritten:


🚀Phase 1: Vorbereitung und benötigte Tools

Bevor Sie mit dem Aufbau Ihres Funnels beginnen, ist es sinnvoll, die technische Grundlage klar zu definieren.

Dabei geht es weniger um konkrete Tools, sondern um die Funktionen, die Ihr Funnel erfüllen muss.

Ein Funnel besteht immer aus mehreren Bausteinen, die zusammenarbeiten:

  • eine Website oder Landingpage als Einstieg
  • ein System zur Erfassung von Kontaktdaten
  • ein E Mail Tool zur weiteren Kommunikation
  • eine Lösung für Bezahlung oder Buchung
  • eine technische Verbindung zwischen diesen Elementen

Erst wenn diese Struktur klar ist, wird die Auswahl der Tools sinnvoll.

Eine typische Tool-Kombination

Für viele KMU, Coaches und Selbstständige hat sich folgende Kombination bewährt:

  • WordPress als Website-System
  • Elementor Pro für die Seitengestaltung
  • MailerLite für E-Mail Marketing
  • CopeCart für Zahlungsabwicklung
  • Zapier oder Make für die Verknüpfung der Systeme

Diese Tools decken alle zentralen Funktionen ab und lassen sich gut miteinander kombinieren.

 

Wichtiger Grundsatz zur Tool-Auswahl

Die genannten Tools sind Beispiele. Entscheidend ist nicht, welches System Sie verwenden, sondern dass jede Rolle im Funnel klar abgedeckt ist.

Das bedeutet konkret:

  • ein System für Ihre Seiten
  • ein System für Formulare und Kontakte
  • ein System für E Mail Kommunikation
  • ein System für Bezahlung oder Buchung
  • eine Lösung zur Verbindung der einzelnen Bausteine

Wenn diese Struktur steht, bleibt Ihr Funnel flexibel und kann jederzeit angepasst oder erweitert werden.

Für jede dieser Funktionen existieren verschiedene Anbieter, die je nach Budget, Funktionsumfang oder technischer Erfahrung sinnvoll sein können.

Die Tool-Auswahl ist nicht der entscheidende Erfolgsfaktor.

Wichtiger ist, dass:

  • die Struktur klar definiert ist
  • die einzelnen Schritte logisch aufeinander aufbauen
  • alle Systeme zuverlässig miteinander arbeiten

Wenn diese Grundlage stimmt, können Sie Tools jederzeit austauschen oder erweitern, ohne den gesamten Funnel neu aufbauen zu müssen.


Alternative Tools für Ihren Funnel Aufbau

👉Website und Seitenerstellung

Alternativen zu WordPress und Elementor:

  • Webflow
  • Wix
  • Squarespace

Diese Systeme kombinieren Website und Design in einer Plattform und eignen sich besonders für einen schnellen Einstieg.

👉E-Mail Marketing

Alternativen zu MailerLite:

  • ActiveCampaign
  • Brevo
  • KlickTipp

Die Unterschiede liegen vor allem in der Tiefe der Automatisierung und der Bedienbarkeit.

👉Zahlungsabwicklung

Alternativen zu CopeCart:

  • Digistore24
  • Stripe
  • PayPal Checkout

Hier hängt die Auswahl stark vom Geschäftsmodell und den gewünschten Funktionen ab.

👉Automatisierung und Verbindungen

Alternativen zu Zapier oder Make:

  • n8n
  • Pabbly Connect
  • direkte Integrationen innerhalb der Tools

Gerade bei einfachen Funnels lassen sich viele Verbindungen auch ohne zusätzliche Tools umsetzen.

 

🚀Phase 2: Ihre Website als Fundament

Installieren Sie zunächst WordPress bei Ihrem Hoster und aktivieren Sie ein SSL‑Zertifikat, damit Ihre Website über https erreichbar ist. Das ist nicht nur für die Sicherheit Ihrer Besucher wichtig, sondern auch für Vertrauen und Suchmaschinenbewertung.

Im nächsten Schritt legen Sie die zentralen Seiten an, die für Ihren Funnel notwendig sind:

  • Landingpage– der Einstiegspunkt, auf den Sie aus Anzeigen, Social Media oder E-Mails verlinken. Hier wird das Angebot klar präsentiert und der nächste Schritt erklärt.

  • Danke-Seite nach Anmeldung – diese Seite erscheint nach der Eintragung in Ihr Formular. Sie bestätigt die erfolgreiche Anmeldung, erklärt kurz die nächsten Schritte (z. B. „Bitte bestätigen Sie Ihre E-Mail-Adresse“) und kann bereits dezent auf weitere Inhalte hinführen.

  • Danke-Seite nach Kauf – nach einem erfolgreichen Kauf oder einer Buchung landet der Kunde hier. Sie bestätigt die Transaktion, fasst das Wichtigste zusammen (z. B. Zugangsdaten, Termine, Ansprechpartner) und kann zusätzliche Angebote oder nächste Schritte aufzeigen.

  • Impressum – rechtlich vorgeschriebene Seite mit Ihren Unternehmensdaten. Sie schafft Transparenz und Vertrauen.

  • Datenschutzerklärung – hier erläutern Sie, wie Sie mit personenbezogenen Daten umgehen (z. B. Newsletter-Anmeldung, Tracking-Tools). Gerade im Kontext von Formularen und E-Mail-Marketing ist diese Seite zwingend erforderlich.

Optional können Sie weitere unterstützende Seiten anlegen, etwa eine „Über mich/uns“-Seite oder eine Leistungsübersicht. Für den reinen Funnel-Prozess sind jedoch die oben genannten Seiten der Kern.

Diese Grundstruktur bildet das Fundament für Ihren gesamten Funnel:

Sie sorgt dafür, dass Besucher sicher auf Ihrer Seite unterwegs sind, rechtliche Anforderungen erfüllt sind und jede Aktion – Anmeldung oder Kauf – in einen klar definierten nächsten Schritt führt.

 

🚀Phase 3: Landingpage erstellen

Die Landingpage ist der zentrale Einstiegspunkt in Ihren Funnel.

Hier entsteht die Entscheidung, ob ein Besucher den nächsten Schritt geht oder die Seite wieder verlässt.

Im Unterschied zu einer klassischen Website verfolgt die Landingpage ein klares Ziel. Sie führt nicht durch verschiedene Inhalte, sondern lenkt gezielt auf eine Handlung hin.

Eine gute Landingpage orientiert sich deshalb nicht am Design, sondern an der Entscheidungslogik des Besuchers. Sie greift die wichtigsten Fragen auf und beantwortet sie in einer klaren Reihenfolge:

  • Worum geht es hier?

  • Ist das relevant für mich?

  • Was bringt mir das konkret?

  • Was ist der nächste Schritt?

Genau daraus ergibt sich ihre Funktion.

Die Landingpage ist kein Informationsbereich, sondern ein Entscheidungspunkt. Je klarer Sie das Thema eingrenzen, den Nutzen formulieren und den nächsten Schritt sichtbar machen, desto wahrscheinlicher wird aus einem Besucher ein Kontakt.

In den meisten Fällen besteht diese Handlung in der Anmeldung zu einem kostenlosen Angebot.

Typische Formate sind:

  • Analyse oder Audit
  • Erstgespräch oder Free Session
  • Checkliste oder Leitfaden
  • Mini Training oder Video

Entscheidend ist nicht das Format, sondern die Klarheit des Angebots. Der Nutzen muss konkret und nachvollziehbar sein.

💡Ein Beispiel:

Statt „Kostenlose Beratung“ wirkt eine konkrete Formulierung deutlich klarer:

„Kostenlose Analyse Ihrer aktuellen Website und konkrete Optimierungspotenziale“

Der Unterschied liegt in der Erwartung. Der Besucher versteht sofort, was er erhält und welchen Mehrwert der nächste Schritt bietet. Diese Klarheit ist einer der wichtigsten Faktoren für eine funktionierende Landingpage.

 

🚀Phase 4: Formular integrieren

Für die Anmeldung stehen beispielhaft zwei praxiserprobte Varianten zur Verfügung, die sich vor allem im Grad der Flexibilität und im Aufwand unterscheiden.

🚩Einfache Lösung mit MailerLite

  • Formular direkt in MailerLite erstellen
  • Double Opt In aktivieren
  • Code in Elementor einfügen

Diese Variante ist schnell und rechtlich sauber.

🚩Flexible Lösung mit Elementor

  • Formular direkt in Elementor gestalten
  • Daten per Webhook an Zapier senden
  • Weiterleitung zu MailerLite

Diese Variante bietet mehr Designfreiheit.

💡Wichtig in beiden Fällen:

  • DSGVO Checkbox integrieren
  • Datenschutzerklärung verlinken
  • Klar kommunizieren, was nach der Anmeldung passiert

🚀Phase 5: E-Mail Funnel aufbauen

 

Nach der Anmeldung beginnt die eigentliche Kommunikation – hier entscheidet sich, ob aus Interesse Vertrauen wird.

Eine einfache, automatisierte Grundstruktur kann so aussehen:

  • Mail 1: Zugang zum kostenlosen Angebot (z. B. Download-Link, Zugangsinfos)

  • Mail 2: Ergänzender Tipp oder konkrete Anwendung zum Angebot

  • Mail 3: Einordnung, typische Fehler und weiterführender Inhalt

  • Mail 4: Klar formuliertes Angebot mit eindeutigem nächsten Schritt

Diese Abfolge sorgt dafür, dass Interessenten nicht nur Informationen erhalten, sondern systematisch vom ersten Kontakt bis zur Entscheidung weitergeführt werden.

 

🚀Phase 6: Angebot und Bezahlprozess einrichten

In CopeCart legen Sie Ihr Produkt an und definieren alle relevanten Details für Ihren Verkaufsprozess. Achten Sie dabei besonders auf folgende wichtige Punkte:

  • Klarer Produktname
    Wählen Sie eine Bezeichnung, aus der auf den ersten Blick hervorgeht, worum es geht (z. B. „Online-Kurs: Positionierung für Coaches“ statt nur „Kurs“).
  • verständliche Beschreibung
    Beschreiben Sie kurz und präzise, was der Käufer erhält: Inhalte, Umfang, Form (Video, PDF, 1:1‑Call), Dauer, Startzeitpunkt.
  • definierter Preis
    Legen Sie einen eindeutigen Preis fest (inkl. Hinweise zu MwSt., Ratenzahlung oder Einmalzahlung). 
  • Weiterleitung auf Danke Seite
    Hinterlegen Sie in CopeCart nach erfolgreichem Kauf die URL Ihrer Danke-Seite. So landet der Kunde automatisch auf einer Seite, die den Prozess sauber abschließt. Nach dem Kauf sollte der Kunde direkt Orientierung erhalten.

🚀Phase 7: Systeme verbinden

Damit Ihr Funnel wirklich automatisiert arbeitet, müssen Ihre einzelnen Systeme sauber miteinander kommunizieren. Ziel ist ein durchgängiger Ablauf vom Kauf bis zur passenden E-Mail-Sequenz – ohne manuelle Zwischenschritte.

Ein typischer Ablauf kann so aussehen:

  • Kauf in CopeCart
  • Weiterleitung an Zapier
  • Aktualisierung in MailerLite
  • Start der Käufer E Mail Sequenz

So entsteht ein durchgängiger Prozess vom Kauf bis zur Betreuung des Kunden.
Gleichzeitig stellen Sie sicher, dass Ihre Kommunikation immer zum Status des Kontakts passt: Interessenten erhalten andere Inhalte als Käufer, und Übergänge erfolgen automatisch im Hintergrund.

🚀Phase 8: Danke Seite und nächste Schritte

Die Danke-Seite hat eine klare Funktion: Sie bestätigt die ausgeführte Handlung und gibt Orientierung, was als Nächstes passiert.

Beispiel:
„Vielen Dank für Ihre Anmeldung. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E Mail mit allen weiteren Informationen.“

Ergänzend können Sie hier noch kurz auf den nächsten konkreten Schritt hinweisen (z. B. „Bitte prüfen Sie auch Ihren Spam-Ordner“).  
Diese Klarheit reduziert Unsicherheit, stärkt das Vertrauen und verbessert spürbar die Nutzererfahrung.

🚀Phase 9: Funnel testen

 

Bevor Sie live gehen, sollten Sie alle Schritte Ihres Funnels einmal vollständig aus Sicht eines Interessenten durchlaufen. So stellen Sie sicher, dass keine Brüche oder technischen Fehler auftreten.

Testen Sie insbesondere:

  • Anmeldung

    Funktioniert das Formular auf Desktop und mobil? Wird die Danke-Seite korrekt angezeigt? Sind Pflichtfelder und Fehlermeldungen sinnvoll?

  • E-Mail-Versand
    Kommt die Double-Opt-in-Mail an? Startet die Sequenz wie geplant? Prüfen Sie Betreffzeilen, Absendername, Links und Darstellung auf verschiedenen Geräten.

  • Kaufprozess
    Läuft der Bezahlvorgang in CopeCart (oder Ihrem System) reibungslos? Sind Preise, Produktname und Bedingungen klar? Funktionieren verschiedene Zahlungsarten?

  • Weiterleitungen
    Wird nach Anmeldung bzw. Kauf zuverlässig auf die richtigen Danke-Seiten weitergeleitet? Sind die dort beschriebenen nächsten Schritte eindeutig?

  • Tags und Automatisierungen
    Werden Kontakte korrekt getaggt oder Segmenten zugeordnet (z. B. „Interessent“, „Kunde“)? Starten und stoppen die jeweiligen Automationen wie vorgesehen?

Ein sauber getesteter Funnel spart später Zeit, vermeidet Fehler im Live-Betrieb und sorgt dafür, dass Interessenten und Kunden Ihren Prozess als professionell und vertrauenswürdig erleben.

 


Praxisbeispiel: Funnel für einen Coach

Stellen Sie sich vor, ein Coach unterstützt Selbstständige dabei, ihre Positionierung zu schärfen. Viele seiner Wunschkunden haben das Gefühl, „zu breit“ aufgestellt zu sein und werden online nicht richtig wahrgenommen.

Um gezielt mit diesen Menschen in Kontakt zu kommen, bietet der Coach eine kostenlose Analyse zum Thema Positionierung an.

Dieses Angebot ist klar umrissen: Die Interessenten erhalten eine kurze Auswertung ihrer aktuellen Positionierung mit konkreten Verbesserungsvorschlägen.

Die Landingpage ist genau darauf ausgerichtet. Sie beschreibt verständlich:

  • für wen die Analyse geeignet ist (z. B. Coaches, Berater, Dienstleister)

  • welche typischen Probleme gelöst werden (z. B. „Viele Angebote, aber keine klare Botschaft“)

  • welches konkrete Ergebnis die Person nach der Analyse erwarten kann

  • wie der Ablauf aussieht (Anmeldung, Terminvereinbarung, Auswertung)

Am Ende der Seite führt ein deutlich sichtbarer Call-to-Action zur Anmeldung über ein kurzes Formular. Dort werden nur die wichtigsten Daten abgefragt, etwa Name, E-Mail-Adresse und ein, zwei Fragen zur aktuellen Situation. So bleibt die Hürde zur Anmeldung niedrig.

Nach der Anmeldung startet die E-Mail-Sequenz. Sie ist so aufgebaut, dass sie den Interessenten Schritt für Schritt abholt:

  1. In der ersten E-Mail erhält die Person die Bestätigung der Anmeldung, einen kurzen Überblick zum Ablauf und eventuell einen vorbereitenden Fragebogen.

  2. In der zweiten E-Mail werden typische Herausforderungen rund um Positionierung beschrieben – mit Beispielen, in denen sich der Leser wiedererkennt.

  3. In der dritten E-Mail zeigt der Coach konkrete Lösungsansätze und vermittelt erste Aha-Momente, z. B. anhand eines kurzen Praxisbeispiels oder einer Mini-Fallstudie.

  4. In der vierten E-Mail wird dann das eigentliche Coaching-Angebot vorgestellt: Was genau umfasst es, wie läuft es ab, für wen ist es geeignet und welcher nächste Schritt jetzt sinnvoll ist (z. B. ein kostenfreies Erstgespräch buchen oder direkt ein Paket reservieren).

Zwischen den Zeilen baut der Coach Vertrauen auf, indem er seine Expertise zeigt, typische Einwände adressiert (z. B. „Ich habe schon so viel ausprobiert…“) und klar macht, dass der Interessent mit seinem Problem nicht allein ist.

Warum funktioniert das?

Dieser Funnel funktioniert, weil er logisch aufeinander aufbaut und den Interessenten nicht überfordert, sondern führt:

  • Die Landingpage weckt gezielt Interesse und macht ein konkretes Versprechen.

  • Die Anmeldung ist einfach und klar beschrieben.

  • Die E-Mail-Sequenz liefert Mehrwert, bevor ein Angebot gemacht wird.

  • Das Coaching-Angebot knüpft direkt an die zuvor geschilderten Probleme und Wünsche an.

So wird der Interessent nicht abrupt mit einem Verkaufsangebot konfrontiert, sondern Schritt für Schritt durch einen nachvollziehbaren Prozess geführt – von der ersten Aufmerksamkeit über Vertrauen hin zur Entscheidung für das Coaching.


Haben Sie noch Fragen?

Bleibt Ihr Marketing-Funnel hinter Ihren Erwartungen zurück? Eine strukturierte Analyse kann schnell sichtbar machen, wo Potenziale ungenutzt bleiben. Gemeinsam prüfen wir jeden Baustein und identifizieren an welchen Stellen Sie mit wenig Aufwand die größte Wirkung erzielen können.

Gerne unterstütze ich Sie auch beim gezielten Aufbau Ihres Funnels, um passende und qualifizierte Leads zu gewinnen. Ich freue mich auf Ihre Anfrage.